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Gustav Seitz

Gustav Seitz
Hockende    1936
Bronze
16 cm
eins von neun Exemplaren
Grohn 39

Gustav Seitz
Stehende mit Gewand    1948
Bronze
165 cm
der zweite von zwei Güssen
Grohn 71

Gustav Seitz
Kopf des schreitenden Villon    1955
Bronze
43 cm
eins von vier Exemplaren
Grohn 103

Gustav Seitz
Kniende Negerin zwei Ansichten    1961
Bronze
Höhe 54 cm
eins von neun Exemplaren, signiert
Grohn 162

Gustav Seitz
Männlicher Torso    1963
Bronze
63 cm
eins von neun Exemplaren
bez. a. d. Plinthe: Seitz
Grohn 163

Gustav Seitz
Doppelfigur im Profil und frontal    1969
Bronze
Höhe 26 cm
eins von neun Exemplaren
bez. a. Sockel unten r.: Seitz
WV Grohn 189

Gustav Seitz
Liebesidol   1969
Bronze
Höhe 26,5 cm
eins von neun Exemplaren
bez. am Sockel unten l.: Seitz
WV Grohn 188

Gustav Seitz
Säule (Zepter)   1969
Bronze
Höhe 39,5 cm
eins von neun Exemplaren
bez. hinten: Seitz
WV Grohn 187

Gustav Seitz
Stehende    1957
Bleistift auf Papier
60 x 42 cm
signiert unten r.

Gustav Seitz
Halbakt    1958
brauner Filzstift auf Papier
42 x 29,7 cm, signiert u. datiert

Gustav Seitz
Stehende, angelehnt    1958
Bleistift auf Papier
42,5 x 29,7 cm
signiert u. datiert

Gustav Seitz
Catcherkopf    um 1963
Tuschpinsel auf Papier
40 x 30 cm

Gustav Seitz
Catcherkopf    um 1963
Tuschpinsel auf Papier
40 x 30 cm

Gustav Seitz
Catcherkopf    um 1963
Tuschpinsel auf Papier
40 x 30 cm

Gustav Seitz
Studien zum Catcher    1965
Grüner Filzstift auf Papier
19,5 x 21 cm

Gustav Seitz
Mädchen mit Taube    1956
Tuschpinsel auf Papier
63,5 x 48 cm

Gustav Seitz
Portrait B. Brecht   1959
Tuschfeder auf Bütten
50 x 40 cm

Gustav Seitz
Zwei Idole    1968
Tuschpinsel auf Papier
39,5 x 30 cm

Gustav Seitz gilt als einer der bedeutendsten realistischen deutschen Bildhauer der Nachkriegszeit.
Der 1906 in Neckarau bei Mannheim geborene Künstler, dessen Frühwerk auf den bildnerischen Errungenschaften von Maillol und Rodin basierte und bis auf wenige Arbeiten durch Kriegseinwirkungen verloren ging, entwickelte nach 1940 seinen unverwechselbaren, an der Natur orientierten plastischen Ausdruck.
Seitz, der an den Akademien in West- und Ostberlin lehrte, bevor er sich in Hamburg niederließ, übte auf die nachfolgende Generation von Bildhauern in beiden Teilen Deutschlands einen großen Einfluß aus. Der Documenta-Teilnehmer wurde mit zahlreichen bedeutenden Auszeichnungen geehrt. Das plastische Schaffen von Seitz erfährt seinen Höhepunkt im Spätwerk, das in eine abstrahierte, symbolgeladene Figürlichkeit mündet und kurz vor seinem Tod auf der Biennale in Venedig 1968  umfassend gewürdigt wurde.
Einige seiner Hauptwerke: Die Schreitende von 1949 in der Neuen Nationalgalerie Berlin, die Große Marina in der Kunsthalle Bremen oder sein berühmter Geschlagener Catcher von 1963/66 in der Hamburger Kunsthalle.
Gustav Seitz ist auch ein herausragender Zeichner. Von der graphisch delikaten Proportionsstudie bis zu bildmäßigen Tuschen, von frühen Aktdarstellungen über die selten gezeigten Portraits und Landschaften seiner Chinareise von 1951 bis zu den Idolen und Catcherstudien seiner letzten Schaffensjahre, geben diese Arbeiten einen Einblick in die immense zeichnerische Begabung des 1969 in Hamburg verstorbenen Künstlers.

Literatur

GUSTAV SEITZ   -   Catcher und Idole

Heiner Hachmeister
GUSTAV SEITZ   -   Catcher und Idole

Handzeichnungen, Reliefs, Plastiken aus dem Spätwerk
Text deutsch, 22 Farb- und 57 s/w Abb., Bibliographie, insgesamt 128 Seiten
Format 27 x 21,5 cm, Hardcover, Auflage 780 numerierte Exemplare, 1990
ISBN 3-88829-080-5
Ladenpreis    € 39.-

Der Katalog behandelt das unverwechselbare und einflußreiche Spätwerk des 1969 verstorbenen Bildhauers Gustav Seitz,das umfassend im deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig 1968 vorgestellt wurde.
Vorbereitende und begleitende Zeichnungen zu den Themen des Catchers, der Idole und Stelen ergänzen die kraftvolle Erscheinung seines plastischen Werkes, das unter den figurativen Arbeiten deutscher Bildhauer seinesgleichen sucht.
 

GUSTAV  SEITZ   -   Porta d'Amore

Jens Kräubig
GUSTAV  SEITZ   -   Porta d'Amore

herausgegeben von der Gustav Seitz Stiftung
Text deutsch, 72 Abbildungen, Biographie, Bibliographie, insgesamt 112 Seiten
Format 25,5 x 19,5 cm, Hardcover, Auflage 1.000 Exemplare, 1993
ISBN 3-88829-105-4
Ladenpreis    € 21.-

Erstmalig werden in diesem Buch die späten Bronzereliefs von Gustav Seitz aus den Jahren 1963 bis 1969 zusammengefaßt und durch vor- und nachbereitende Zeichnungen ergänzt.
Die Reliefs, zuerst im deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig 1968 zu großen Teilen präsentiert, bedeuten einen Höhepunkt im Werk des Bildhauers. Eine von Seitz geplante, jedoch erst kurz nach seinem Tode realisierte Zusammenfügung fast aller Reliefs zur Porta d'Amore - einer zweiflügeligen Bronzetür für das Hamburger Kunst- und Gewerbemuseum - führt die Tradition christlicher Portaltüren fort zu einer sinnenfrohen Weltlichkeit.