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Georges Braque Fleurs blanches, aus: Sie je mourais là-bas 1962 Farbholzschnitt Page 31 Vallier 181 Aufl. 10 Expl., auf Papier gris, numeriert und signiert |
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Mit der Farblithographie „Athene“ von 1932 beginnt das Galerieprogramm von Meistergraphiken des großen Klassikers Georges Braque (1882-1963). Rhythmisch angelegte, überlappende Formen, die zu vieldeutigen Assoziationen drängen, schaffen eine vitale Qualität für die Illustration der antiken Götterwelt. Zwölf Jahre später beruhigen sich die Formen in den „Helios“-Lithographien zu festeren Körpern mit starken Farbfeldern. Ab den 50er Jahren werden Braques Sujets zunehmend einfacher - Krug mit Blumen, Äpfel, Teekannen, griechisches Profil, Zitronen, Mandolinen und immer wieder Vögel. Sie werden in ihrer Simplizität und Würde zum Zeichen, zum Emblem. Und sie zeugen von der Größe des Malers und Graphikers, von seiner Klarheit, Erfahrung und Überzeugungskraft, die ihn unabhängig machte von jeglicher Stilrichtung und es ihm erlaubte, über Dinge zu meditieren. |
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