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     LE CORBUSIER   

Collagen und Zeichnungen



 
CHRISTOPH WORRINGER
 
  Bilder und Zeichnungen



  
25. Juni bis 14. August 2004


          Die Eröffnung findet am Donnerstag, dem 24. Juni 2004 von 18.00 bis 20.00 Uhr statt.


 

Femmes aux masques  o.J.
Madame, la table est dressée (3-teilig)   1954

Le Corbusier
Femmes aux masques  o.J.
Collage und Gouache auf Papier
50 x 61 cm 

Madame, la table est dressée (3-teilig)   1954 Madame, la table est dressée (3-teilig)   1954

Le Corbusier
Madame, la table est dressée (3-teilig)   1954
Tusche, Gouache und Collage auf Papier
v.l.n.r.: 34,3 x 43 cm / 21 x 20,5 cm / 21 x 27 cm   

Vormittags war er Maler und Zeichner, am Nachmittag ging er ins Architekturbüro. Le Corbusier (1887-1965), mit bürgerlichem Namen Charles Edouard Jeanneret, hinterließ nicht nur ein umfassendes Werk als Architekt und Städteplaner, sondern auch als bildender Künstler. Der steht im Mittelpunkt dieser Ausstellung, die sich vor allem auf wenige frühe Zeichnungen um 1920 und auf Collagen der 50er und 60er Jahre konzentriert. Le Corbusiers Bekanntschaft mit Amédée Ozenfant 1918 begründete den sogenannten Purismus, dem später auch für kurze Zeit Fernand Léger beitrat. Gläser, Flaschen, Guitarre, Alltagsgegenstände werden zu transparenten, ästhetischen Stilleben komponiert. Nach 1928 interessiert den weitgereisten Zeichner vor allem das Thema Frauen, später kommen Tiere und Figurendetails hinzu, die bei Le Corbusier Symbolcharakter bekommen, wie der Stier, die Schlange, die Hand, die Muschel. Sein Repertoire umfaßt nun auch die Collage, die er zur Meisterschaft bringt - satte, kräftige Farben und starke Kontraste sind typisch. Er integriert eigene Kunstwerke in seine Architektur - Wandgemälde, Tapisserien, Skulpturen -, die vorbereitend als Collagen oder Zeichnungen entstehen.

Weitere Informationen zu Le Corbusier finden Sie hier.

Meleager   2003

Christoph Worringer
Meleager   2003
Öl auf Leinwand
200 x 175 cm

Näblin   2004

Christoph Worringer
Näblin   2004
Öl auf Leinwand
250 x 200 cm

Heraclius   2003
Heldenspiel   2004

Christoph Worringer
Heraclius   2003
Öl auf Leinwand
200 x 300 cm

Christoph Worringer
Heldenspiel   2004
Öl auf Leinwand
200 x 300 cm

Zeitgleich mit der Präsentation dieses Klassikers der Moderne zeigt die Galerie in einer Studio-Ausstellung erstmalig Malerei und Zeichnung des 1976 geborenen Christoph Worringer. Der Meisterschüler der Kunstakademie Münster, im letzten Jahr mit dem Stipendium des Cusanuswerkes ausgezeichnet und in diesem Jahr mit dem Märkischen Stipendium, gilt als besondere Begabung der Figuration. Schon seine peniblen Farbstiftzeichnungen, eine Mischung von historischen und  zeitgenössischen Personen, Gruppen, Tieren, Alltagsgegenständen, auf den ersten Blick harmlos, lassen beim eingehenden Betrachten manchmal skurrile, zuweilen erschreckende Züge erkennen.

Ganz anders seine großformatigen Ölbilder. Die in einer beunruhigenden Szenerie mit zahlreichen Verweisen auf die ältere Geschichte der Malerei wie van Eyck, Tizian, Caravaggio, sich befindlichen jungen Männer und Frauen, deren Körperhaltungen und blickleeren Gesichter auf Symbolcharaktere verweisen, verströmen sowohl einen Hauch von Zärtlichkeit als auch von immanenter Gewalt.

Weitere Informationen zu Christoph Worringer finden Sie hier.

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